Über das Dasein: Albertus Magnus und die Metaphysik des Idealismus

by Andrés Quero-Sánchez

2020-06-21 19:47:36

Die idealistische Metaphysik definiert die Wahrheit als das Nicht des Zufälligen, welches selbst als das eigentlich Negative - als das Nicht des Absoluten verstanden wird. Das wahrhaft Seiende wird also erst durch die Verneinung der Verneinung f... Read more
Die idealistische Metaphysik definiert die Wahrheit als das Nicht des Zufälligen, welches selbst als das eigentlich Negative - als das Nicht des Absoluten verstanden wird. Das wahrhaft Seiende wird also erst durch die Verneinung der Verneinung freigelegt. Diese Auffassung ist für Heinrich von Gent, Dietrich von Freiberg, Meister Eckhart, aber auch für Schelling und Hegel charakteristisch. Demgegenüber ist die Metaphysik Alberts des Großen als Idealismus-Kritik zu verstehen: Sie fasst das Zufällige nicht als das Nicht des Wirklichen, sondern vielmehr als das am Wirklichen Teilhabende auf. Es geht Albert um kein Wissen über dem Daseienden, sondern um eines über das Daseiende. Less

Book Details

Print pages812
PublisherKohlhammer Verlag
Publication date September 19, 2013
ISBN9783170271203

Compare Prices

Store Availability Book Format Condition Price
Barnes & Noble In Stock NOOK Book NOOK Book Buy USD 64.99
Barnes & NobleIn Stock
Format
NOOK Book
Condition
NOOK Book
Buy USD 64.99
Available Discount
No Discount available

Join us and get access to all
your favourite books

Sign up for free and start exploring thousands of eBooks today.

Sign up for free